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Vor einem Jahr…

…musste ich dich gehen lassen und ich vermisse dich immer noch genau so schmerzlich.

Die Erinnerungen tun weh, aber ich bin so unendlich dankbar für jede einzelne! Immer noch… immer weiter… für immer ♡

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Nachdem ich schon zwei mal mit Dooley dort war und sie mir damals nicht nur sehr kompetent zur Seite standen, sondern einfach auch menschlich  top sind und mir nicht unnötig Geld aus der Tasche gezogen hatten, habe ich mich auch dieses mal wieder an diese Klinik gewandt. Auch dieses Mal bin ich wieder sehr zufrieden! Schnell reagiert, verständnisvoll, sie haben mir zugehört und meine Bedenken mit einbezogen. Tolles Team!
http://www.tierklinik-hofheim.de/

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Das….. ist Phelans vorläufiger Medikamentenplan. Das Medikament Prednisolon wird uns für eine sehr lange Zeit begleiten…
Am Mittwoch Abend noch habe ich Phelan in der Klinik abgeholt und ihn nach Hofheim im Taunus in die Tierklinik gebracht. Dort wurde am Freitag ein MRT gemacht (um einen Hirntumor ausschließen zu können) und es wurde Liquor entnommen. Letzteres hat dann auch die Diagnose gebracht. Phelan leidet an einer Meningitis Arteriitis (SRMA – https://de.m.wikipedia.org/wiki/Meningitis-Arteriitis_des_Hundes). Wie es dazu kam, lässt sich leider nicht nachweisen. Verschiedene Toxine, Impfungen, Spot ons (gegen Zecken) und Medikamente stehen im Verdacht der Ausschlaggeber zu sein. Schlussendlich reagiert das Immunsystem über und greift das eigene Gewerbe an (in Phelans Fall die Häute des Rückenmarks, die Hirnhaut scheint nicht betroffen)… also eine autoimmune Reaktion verursacht durch einen unbekannten äußeren Einfluss. Das Liquor wird nun noch weiter untersucht um eine seltene bakterielle Infektion auszuschließen. Doch nachdem Phelan auf die Gabe von Prednisolon mit deutlicher Besserung des Allgemeinbefindens reagiert hat, scheint eine bakterielle Infektion ausgeschlossen.
Phelan wird wieder völlig gesund werden, wenn wir die Therapie sorgfältig durchziehen. Am Ende des Medikamentenplans steht eine erneute Liquor Entnahme an. Danach werden wir sehen, wie lange er das Medikament weiter bekommen muss.
Das alles ist schlimm genug, aber… ich habe Phelan zurück, er wird wieder gesund werden und zwischenzeitlich standen viel schlimmere Vermutungen im Raum! Im übrigen ist Meningitis Arteriitis nicht ansteckend!

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Phelan

Meine Welt steht gerade Kopf. Mein geliebter Phelan liegt in der Klinik und hängt an der Infusion…
Der Horror fing gestern zwischen halb und dreiviertel fünf an. Ich war kurz meine Schafe kontrollieren und hatte alle Hunde mit im Auto. Schließlich wollte ich eine Runde mit ihnen laufen. Alle stiegen aus und mir viel noch nichts auf. Erst nach einigen Metern (Blaze stellte etwas an und ich schimpfte sie) stand Phelan plötzlich wie ein geschlagener Hund da. Ich glaubte im ersten Moment noch, er würde sich angesprochen fühlen. Aber als er auf meine direkte Ansprache nur sehr schwach reagierte, und er gar keinen Guten Eindruck machte, bekam ich es mit der Angst zu tun. Da stimmte was nicht! Schnell zurück zum Auto, auf dem Weg war er schon sehr wackelig auf den Beinen. Er wirkte schlapp und sah so aus, als hätte er Schmerzen. Daheim legte er sich in die Küche, während ich eine Klinik ausfindig machte. Da war es kurz nach fünf. Er war kaum noch ansprechbar, konnte nicht mehr aufstehen und drückte die Augen zu. An der Klinik angekommen ging es ihm noch schlechter… er kam sofort an die Infusion, die Temperatur war auf über 40 Grad gestiegen. Er war vollkommen teilnahmslos. Erste Bluttests ergaben nichts und auch Röntgen und Ultraschall waren unauffällig. Heute morgen ging es Phelan glücklicher Weise ein wenig besser. Er reagiert wieder auf Ansprache, konnte aufstehen und hat etwas gefressen. Aber wir haben bisher nichts gefunden, was das alles ausgelöst hat! Die Vermutung liegt bei einer Vergiftung, aber womit? Warum lassen die Blutwerte nichts erkennen? Phelan nimmt normal nichts auf. Das wäre absolut unüblich für ihn…. heute Abend gegen 18 Uhr telefoniere ich wieder mit der Klinik. Ich bete um eine weitere Besserung seines Zustandes…. ich bete darum, dass mir mein Phelan wieder auf die Beine kommt und ich ihn wieder in die Arme schließen kann! Mein kleiner Held braucht alle gedrückten Daumen 😥

Viel los…

Tja… seit Facebook bleibt mein Blog ein wenig auf der Strecke. Ich möchte das endlich ändern!

Hier war so unendlich viel los seit meinem letzten Blogeintrag. Da muss ich wohl in den nächsten Tagen ein wenig in Facebook nachforschen, wann noch mal was stattgefunden hat.

Also ich kann euch zumindest schon mal versprechen, dass es demnächst neues (altes 😉 ) zu lesen geben wird.

Auf der Seite „Wurfplanung“ gibt es schon jetzt meinen „Plan“ zu lesen. Alles hängt natürlich davon ab, ob Blaze die Zuchtzulassung im CfBrH bekommt und was das Jahr bis dahin noch so alles bringen wird…

Happy Wufftag

So…. heute sind „meine“ Kleinen dann auch schon zwei Jahre alt geworden. Die Zeit verfliegt. Ich wünsche Even, Phelan, Fjell, Pippa und dem Jackson alles Liebe zum Burzeltag. Ihr werdet für mich immer die Erfüllung meines Traumes und mein ganzer Stolz sein!

Phelan

Fjell

„Es ist NUR ein Hund“ …. wie oft habe ich diesen Satz schon gehört, „von dem Geld könntest du dir 10 andere Hunde kaufen“ …. ja … 10 ANDERE …. aber niemals diesen EINEN!!!

Er…. war nicht nur ein Hund, nein bei weitem nicht. Er war mein Schüler, mein Lehrer, mein Arbeitskollege und Wegbegleiter, mein Held und mein bester Freund…. er war mein EIN und ALLES. In meiner Familie sagte man uns beiden nach, wir würden uns ein Gehirn teilen. Ich bezeichnete ihn immer als meine bessere Hälfte. Wir haben zusammen so viel durchgemacht und immer alles gemeistert. Er war so unendlich tapfer und stark. Trotz all der Schmerzen und der Einschränkungen hatte er niemals die Freude am Leben verloren. Er war mein Halt in all den dunklen Zeiten und er war es, der mir geholfen hat mein Leben zu meistern. Kein Therapeut der Welt konnte es mit ihm aufnehmen. Für mich war er eben mehr als nur ein Hund…. für mich war er mein Leben.

Heute…. ist ein Teil von mir mit ihm gestorben. Seine Zeit war gekommen. Nicht damals, als man mir die schwere HD bestätigte, oder die OCD in seinen Schultern…. selbst dann nicht, als uns der Krebs hatte… Selbst auf drei Beinen war er das blühende Leben und bewieß der Welt, dass es noch nicht Zeit war zu gehen. Heute morgen aber gab er mir zu verstehen, dass er nun gehen müsste. Der letzte schwere Gang…

Einen wie ihn als meinen Freund bezeichnet haben zu können, ist das größte Glück auf dieser Welt. Er hat mein Leben grundlegend geändert und ihm einen Sinn gegeben. Ich bin so unendlich dankbar für diesen ganz besonderen Freund. Tausend Dank für die Zeit, die mir mit ihm gegeben war. Jede Minute so kostbar. All die schönen Erinnerungen und auch die weniger schönen Zeiten werde ich immer in meinem Herzen tragen. Das was er war und für mich immer sein wird, trage ich immer bei mir. Wir sehen uns wieder…. eines Tages….

Ein Weg von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt….

Zuckerschnute